19. August 2013

Die Dämonen füttern

 

„Dont fight your desease, but feed it with what it needs, bring it up and feed it with love and compassion.“ Tsultrim Allione

Bekämpfe deine Erkrankung nicht, sondern füttere sie mit dem, was sie braucht. Hole sie ans Licht und füttere sie mit Liebe und Mitgefühl.
Wenn wir krank sind, z.B. eine Erkältung haben oder einen Hautausschlag, oder Muskelbeschwerden oder eine chronische Krankheit, die unser Leben stark beeinflusst, neigen wir dazu, die Erkrankung als Feind zu sehen, als etwas, dass da gegen uns ist und uns nicht so sein lässt, wie wir es wollen.

Wiederstände bewirken immer, dass etwas bleibt. Anerkennen, akzeptieren, anschauen baut den Druck ab und öffnet den Raum für Heilung. 

Dies ist ein fundamentales Prinzip der Achtsamkeit: Widerstand aufgeben. Man kann es nicht genug sagen, denken, sich in Erinnerung rufen. 

Wenn wir den Widerstand aufgeben, schauen wir achtsam und liebevoll das an, was ist. Wir können uns uns selbst zuwenden und spüren, was da ist. Vielleicht sind da Ärger, Trauer, Angst, Erschöpfung, Mangel...? Diese wollen bloß gesehen werden, mit liebevollen Augen und einem sich sorgenden, mitfühlenden und kümmernden Herz und Geist. Heilung ist jederzeit möglich, sie geschieht schon, unser Körper ist für uns und wird uns unterstützen.

Eine Frage, ein Mantra, das mich seit einiger Zeit durch die Tage begleitet, ist: Was nährt mich? Was gibt mir Kraft, Geborgenheit, gute Energie?

Namaste, sa

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