29. November 2013

Widerstand & Leben


 in den widerstand hineinatmen.

das macht man beim yoga. wenn es richtig anstrengend oder unangenehm oder blöd wird, im körper bleiben, in den körper gehen, spüren, wahrnehmen, was da ist und wie es sich anfühlt, dabeibleiben. ebenso, wenn etwas fest ist oder ungedehnt oder schmerzt. spüren, loslassen, atmen.

erfahrungen mit dem inneren oder körperlichen widerstand sammelt man auch im alltag: da sind oft viele, viele "neins" oder "das sollte anders sein" oder "das hab ich mir anders vorgestellt und so will ich es nicht". sie ploppen so über den tag in uns auf. im geist und dann auch im körper, oder manachmal auch andersherum.
auch hier, wenn man das nein bemerkt, den widerstand erkennt, hineinatmen, atempause machen, innehalten. was ist da? wie fühlt sich das an? was macht das mit mir? was macht das mit diesem moment, mit diesem kontakt, mit diesem gespräch?

widerstände sind normal, aber oft blockieren sie das leben selbst, das sich entfalten will, das sich von allein verändert, permanent. durch widerstand halten wir an dingen, situationen, mustern fest. wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir deshalb vor allem auch diese widerstand-momente erkennen und für uns in weisheit, erkenntnis transformieren. sanft, freundlich & immer so gut es eben gerade in diesem moment geht

Keine Kommentare: