Direkt zum Hauptbereich

Posts

Posts mit dem Label "Meditation & Übungen" werden angezeigt.

EINFACH SITZEN - Buchtipp

Eine kleine, feine Buch-Reihe: Einfach Sitzen / Einfach Lieben / Einfach Essen Das handliche, schmale Büchlein habe ich eine zeitlang immerzu mit mir herum getragen. Denn die sehr kurzen, doch tiefsinnigen Texte laden ein, dass ich sie zwischendurch in ruhigen Momenten lesen kann und danach einfach ein bisschen drüber nachdenken und sie nachwirken lassen kann. Es ist eine Mischung aus kleinen Übungen und teilweise genauen Anleitungen zum Meditieren und Inspirationen rund um das Thema meditatives Sitzen (Freude empfinden, Atem, Tiefes Schauen), z.B. "Die Sitzmeditation hat zwei Aspekte. Der erste ist das Innehalten und die Beruhigung des Körpers. Schon das kann eine Quelle des Glücks sein. Der zweite Aspekt ist die eingehende und tiefe Betrachtung der Dinge - tiefes Schauen. In der stillen Meditation lassen Sie Körper und Geist zur Ruhe kommen."  

Meditation mit Nebenwirkungen - Kann Achtsamkeit krank machen?

 Is mindfulness making us ill? Ein Artikel über die möglichen Gefahren von Meditation hat mich und zwei Kollegen in den Austausch gebracht. Lest gern selbst den Artikel und unsere Gedanken dazu unten. Was meint ihr?  "Then comes the meditation. We’re told to close our eyes and think about our bodies in relation to the chair, the floor, the room: how each limb touches the arms, the back, the legs of the seat, while breathing slowly. But there’s one small catch: I can’t breathe. No matter how fast, slow, deep or shallow my breaths are, it feels as though my lungs are sealed. My instincts tell me to run, but I can’t move my arms or legs. I feel a rising panic and worry that I might pass out, my mind racing. Then we’re told to open our eyes and the feeling dissipates. I look around. No one else appears to have felt they were facing imminent death. What just happened?" Lest den ganzen Artikel hier in the guardian   A schrieb dazu: ... so was liest man...

Familientreffen zu Weihnachten: Das ultimative Übungsfeld für deine Achtsamkeitspraxis

Zu dieser Zeit des Jahres kommen viele Familien zusammen, zu ausgedehnten Treffen über mehrere Tage oder einfach zum Essen oder Spazierengehen. So wunderbar das sein kann, für manch einen kann auch das eine echt anstrengende Zeit sein, aus verschiedenen Gründen, z.B. alte Konflikte kommen wieder hoch, schmerzvolle emotionale Muster zeigen sich, es gibt Leute, die einen immer wieder kritisieren müssen. Viele Leute auf einem Haufen veranstalten ohnehin oft ein stressiges Chaos. Wir kommen aus unserer täglichen Routine und verlieren das gewohnte Kontrollgefühl, das Planen und Vorbereiten der Feiern verursacht zusätzlichen Stress usw.  Wie gehst du damit um? Wie kann man seine Familie treffen, mit schwierigen Emotionen umgehen und dabei positiv gestimmt bleiben und seine Energie behalten? Es mag so scheinen, als ob der beste Übungsraum für Achtsamkeit ein friedlicher Zen-Tempel ist und in einigen Punkten stimmt das sicher. Aber so wie Trainingschießen nicht dasselbe ist wie ein tats...

Happy Abwasch

Das Bild der wunderbaren Molly von Buddha Doodles zeigt, dass man jederzeit und bei den alltäglichsten Tätigkeiten bewusst fröhlich und zufrieden sein kann. Anstatt abzuwaschen und dabei an morgen oder gestern zu denken und sich vielleicht in Sorgen oder Grübeleien zu verstricken, kann man wahrnehmen, dass das Wasser angenehm warm ist, ja dankbar sein, dass es überhaupt wie durch ein Wunder immer verlässlich durch den Wasserhahn zu einem kommt. Dass man jetzt eine kleine Pause vom Denken nehmen und einfach nur abwaschen kann. Dass man das Geschirr schön sauber macht für sich selbst und die Familie usw. Klingt langweilig? Ja wahrscheinlich. Bis zu dem Moment, in dem einem das zum ersten Mal magisch vorkommt. Der Moment, in dem man den Moment in seiner ganzen Tragweite wahrnimmt und versteht und mit dem ganzen Körper erlebt. Unser LEBEN findet in eben diesem Moment statt! In diesem banalen Moment des Abwaschens. Und in all den anderen Momenten des alltäglichen Treibens, Anziehen, K...

Atem Pause

Ich wurde gefragt, was im Kern die Achtsamkeitspraxis im Alltag beeinhaltet und was sie dabei so wertvoll macht? Was lässt die Kranken gesunden, die Gestressten sich entspannen, die Verwirrten Klarheit finden, die Deprimierten aus dem negativen Gedankenkarussel aussteigen? Natürlich fallen mir dazu all die heilsamen Aspekte ein, die eine Achtsamkeitspraxis mit sich bringt. Doch wenn ich genauer hinschaue, hat es sehr viel mit dem Atmen zu tun. Ich erinnere mich selbst an meine Anfänge mit der Praxis und wie ich anfing, über den Tag verteilt immer wieder bewusst meine Atmung zu registrieren, öfter auch mal tief und dankbar durchgeatmet habe. Es war anfangs wirklich jedesmal wie eine kleine Erleuchtung. Daneben habe ich Yoga praktiziert, das starken Fokus auf die Atmung legt (Vinyasa) - für eine Stunde am Tag praktizierte ich also bewusstes Atmen, Ujjayi Pranayama . Seither ist der Atem mein Begleiter, mein Freund, mein Heiler, mein Kraftspender, den ich pflege, kultiviere, nutze....

nie // genug

Das Gefühl des Mangels kennt jeder. Das Gefühl, man brauche noch dies oder jenes, damit es einem gut ginge oder man glücklich und zufrieden sein könnte. Das sind manchmal materielle Dinge wie Klamotten, Essen, ein eigenes Haus, eine neue Frisur oder Figur - manchmal sind es imaterielle Dinge, dass wir uns z.b. eine glücklichere Kindheit wünschen, einen besseren Partner, einen liebenswerteren Charakter, noch ein Retreat oder eine Yogalehrer-Fortbildung oder mehr Frieden, am besten den Weltfrieden. Was passiert durch dieses Mangelgefühl? Mangel geht einher mit Verlangen. Wenn man das Gefühl hat, mir fehlt hier was, bekommt man sofort das Bedürfnis danach, das Loch zu füllen. Manchmal entsteht daraus eine jahrzehntelange Sehnsucht, es entstehen unheilsame Verhaltensmuster oder Depressionen und Ängste. Es entsteht Leid. Wenn wir dieses ewige Wollen, dieses ständige Unzufriedensein, dieses viele Wünschen und Begehren sehen, beobachten und unser persönliches Muster durchschauen, verl...

Sieh das Gute in dir selbst

Es ist gut und wichtig die guten Seiten eines Menschen zu erkennen. Denk an eine Freundin, was magst du an ihr? Oft ist es leichter, die guten Seiten der Freunde zu sehen und sich selbst nicht so positiv wahrzunehmen. Jeder hat verschiedene Seiten, wir sind ein Puzzle aus verschiedenen kleinen Steinchen. Es ist wichtig, das ganze Mosaik zu sehen! Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit normalerweise? Kritisierst du dich oft selbst? Für unser Lernen, für unser Gehirn ist es wichtig, dass wir oft positiv über uns selbst denken. Wenn wir immer nur an die negativen Sachen denken, verstärken wir ein Gefühl der Mittelmäßigkeit. Wir sind grundsätzlich gute Menschen. Wir werden gut geboren, voller Liebe, Wärme, Mitgefühl, voller Talente und Potential. Daran müssen wir uns öfter bewusst erinnern. Das stärkt uns, hält uns gesund, ermöglicht uns offen, neugierig, freundlich, kreativ und positiv zu sein. Wir machen Fehler und haben auch unsere Macken. Je schneller du dir s...

Wege in die Lebendigkeit

Was bedeutet Leben? Was verstehst du unter „lebendig sein“? Bedeutet es, dass dein Herz schlägt und du am Leben bist, oder dass du viel unterwegs bist und viel unternimmst, dass du kreativ bist in deiner Arbeit, dass du mit Menschen zusammen bist? Wann fühlst du dich lebendig? Meist fühlen wir uns lebendig, wenn wir uns freuen und aufgeregt sind, aber auch wenn wir traurig oder wütend sind. Emotionen haben viel mit sich-lebendig-fühlen zu tun. Die emotionalen Dramen, die wir manchmal sogar künstlich erschaffen, dienen nicht selten dazu, dass wir uns lebendiger fühlen, uns selber spüren. In vielen Aspekten des Lebens ist aber auch unser rationaler Verstand gefragt. Wir müssen Planen, Strukturieren, Dinge überdenken, Probleme lösen. Tatsächlich denken wir gewohnheitsmäßig ständig über dies oder jenes nach. Manchmal geraten wir regelrecht ins Grübeln. Und manchmal kommen wir sehr schnell aus dem emotionalen Erleben in ein Darüber-Nachdenken oder Analysieren. Und es kann sog...

Wer bin ICH?

Bin ich Körper? Bin ich die Haut, die Knochen, die Organe? Innerhalb von 7 Jahren sind alle Zellen im Körper erneuert – wenn kein Material bleibt, was bin ich dann?  Bin ich der sich ständig wandelnde Strom von Gedanken und Gefühlen? Gedanken und Idee, Überzeugungen und Meinungen? Wer bin ich? Oder, wer glaube ich zu sein? – am Arbeitsplatz, in der Familie, in meinem Herzen? Je nachdem wie ich diese Frage für mich beantworte, zieht das Verstrickungen und Kämpfe nach sich oder Freiheit und Leichtigkeit. Unserer Situation als Mensch zu verstehen ist ein entscheidender Schritt in der Bewusstwerdung, in der Praxis der Achtsamkeit. Übung : Erforsche deine Identität. Wer bin ich hinter den Rollenbildern? Brauche ich diesen Gedanken, diese Geschichte jetzt? Wie gehts mir, wenn ich dies oder jenes glaube? ICH erzeuge eine Identität, ein Selbstgefühl auf verschiedene Weise: Indem ich mir Geschichten erzähle darüber, wer ich bin. Geschichten der Ki...

TV-Tipp zu den Themen Stress-Resilienz und Psychoneuroimmunologie

Tolle aktuelle Scobel-Sendungen - nur für bestimmte Zeit in der 3sat Mediathek! Ihr Lieben, heute möchte ich euch zwei neue, aktuelle Scobel-Sendungen zu den Themen Resilienz (vom 16.1.14) und Psychoneuroimmonologie (vom 30.1.14) wärmstens empfehlen. Resilienz beschreibt "die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen", also unsere Widerstandskraf t, "unsere Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen". Psychoneuroimmonologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems beschäftigt. Hier beginnen Forscher zu erklären und belegen, wie unser Denken und unser Verhalten dazu beiträgt, wie gesund unser Körper ist oder wie anfällig usw. (Infos hier) Damit werden erstmals wissenschaftliche Belege gesammelt, die zeigen, warum es Sinn macht, den Menschen immer in seiner Ganzh...

What is mindfulness? Why meditate?

  Dr. Jon Kabat-Zinn on the questions VIDEO What is mindfulness? VIDEO Which are the benefits of meditation? Achtsamkeit und MBSR   Die Achtsamkeitspraxis ist ein Geistes- und Wahrnehmungstraining, dass über 2500 Jahre alt ist. Sie ist das Herzstück der buddhistischen Meditationsdisziplin. Die Praktiken der Einsicht, Besinnung und Meditation finden sich aber auch in anderen Traditionen wie dem Christentum, Islam, Judentum oder Hinduismus. Die Essenz der Achtsamkeit ist universell und hat mehr mit der Natur unseres Geistes zu tun als mit Ideologie, Glaubensüberzeugungen oder Kultur.   Die moderne Psychologie und die Neurowissenschaften entdecken und erforschen die Achtsamkeit (engl.mindfulness) heute neu. Dr. Jon Kabat-Zinn, Mediziner, weltweit angesehener Meditationslehrer, Autor und Gründer der Klinik für Stressreduktion in Massachusets, ist es zu verdanken, dass Achtsamkeit in die medizinische Be...

Stille bemerken

Achtsamkeitsübung für den Alltag: Stille bemerken Meistens sind wir den ganzen Tag in Aktion, haben Menschen, Technik, Geräuschkulissen um uns.  Und doch finden sich hier und da Stille-Lücken.   Werde aufmerksam und bemerke, wenn es um dich herum oder vielleicht auch einfach in dir drin still ist, langsam stiller wird. Du musst die Stille nicht suchen, sie kommt zu dir, viel öfter als man so denkt. Lass die Stille zu und überdecke sie nicht aus Gewohnheit mit Worten, Musik, Geschäftigkeit.  Probier´s aus und erforsche selbst, wie diese kleine Übung dein Erleben im Alltag verändern kann.  

Sich erden & das Herz spüren

Als erstes werde präsent. Schau, was gerade mit dir passiert. Sei vollkommen gewahr und nimm deinen Körper wahr, seine energetische Qualität. Dann werde gewahr, welche Gedanken und Gefühle gerade da sind. Als nächstes fühl dein Herz, du kannst eine Hand auf dein Herz legen, wenn du das hilfreich findest. Auf dieses Weise kannst du dich selbst akzeptieren wie du gerade, in diesem Moment bist. Es ist eine Art zu sagen "Das ist meine momentane Erfahrung und es ist okay." Dann geh zum nächsten Moment, ohne einen bestimmten Plan, lass kommen, was kommt. Lass das Leben sich entwickeln. nach Pema Chödrön: Living Beautifully With Uncertainty and Change