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Posts mit dem Label "Achtsame Kommunikation" werden angezeigt.

Familientreffen zu Weihnachten: Das ultimative Übungsfeld für deine Achtsamkeitspraxis

Zu dieser Zeit des Jahres kommen viele Familien zusammen, zu ausgedehnten Treffen über mehrere Tage oder einfach zum Essen oder Spazierengehen. So wunderbar das sein kann, für manch einen kann auch das eine echt anstrengende Zeit sein, aus verschiedenen Gründen, z.B. alte Konflikte kommen wieder hoch, schmerzvolle emotionale Muster zeigen sich, es gibt Leute, die einen immer wieder kritisieren müssen. Viele Leute auf einem Haufen veranstalten ohnehin oft ein stressiges Chaos. Wir kommen aus unserer täglichen Routine und verlieren das gewohnte Kontrollgefühl, das Planen und Vorbereiten der Feiern verursacht zusätzlichen Stress usw.  Wie gehst du damit um? Wie kann man seine Familie treffen, mit schwierigen Emotionen umgehen und dabei positiv gestimmt bleiben und seine Energie behalten? Es mag so scheinen, als ob der beste Übungsraum für Achtsamkeit ein friedlicher Zen-Tempel ist und in einigen Punkten stimmt das sicher. Aber so wie Trainingschießen nicht dasselbe ist wie ein tats...

Die Freude des Kriegers (2)

„The only reason we don't open our hearts and minds to other people is that they trigger confusion in us that we don't feel brave enough or sane enough to deal with. To the degree that we look clearly and compassionately at ourselves, we feel confident and fearless about looking into someone else's eyes.“ Wenn dich einer anschreit, ist dein erster Impuls vielleicht, ihn zu beschuldigen. Oder den Raum zu verlassen. Oder deine eigene Wut auszuagieren. Wenn du den anderen beschuldigst, würde dir vielleicht jeder andere beipflichten, dass das, was der andere getan hat, nicht korrekt war und verletzt hat. Doch das ist nicht das Entscheidende. Der Punkt ist, dass du in diesem Moment in ein Muster eintritts, von richtig und falsch, von Opfer und Täter ... Und du schließt dich selbst in diesem Muster ein. Du schließt dich in einem Raum der vermeitlichen Sicherheit ein, du bewaffnest dein Herz – und beginnst deinen Anteil von...

Krieger des Herzens werden (1)

Krieger des Herzens werden Nach Pema Chödrön  „Hallo, kleines Mädchen! Lass doch nicht zu, dass das Leben dein Herz verhärtet!“ – Dies war die erste Unterweisung in Bodhichitta , welche die buddistische Nonne und Lehrerin Pema Chödrön als kleines, wütendes Mädchen auf der Straße von einer fremden, alten Frau bekam. Bodhi bedeutet erwacht, erleuchtet, völlig offen. Chitta heißt Geist, Bewusstsein, aber auch Herz. Bodhichitta wird mit unserer Fähigkeit zu lieben gleichgesetzt, mit Mitgefühl, mit unserer Fähigkeit, das Leiden der anderen mitzuempfinden und uns um andere zu kümmern. Uns fällt es normalerweise sehr schwer, das eigene Leid und das der anderen zu ertragen. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, schotten wir uns ständig gegen das Leiden ab. Wir wollen es lieber nicht sehen, lieber nicht erleben, spüren, ertragen, damit umgehen müssen – weil es uns Angst macht. Wir entwickeln eine Vielzahl von Strategien, wie wir dieses Leiden nicht empfinden müssen, ...

Trust the process

wenn ich davon ausgehe, dass ich als mensch einfach da sein darf, und dass ich für die anderen menschen auch einfach nur da sein möchte, dann möchte ich nun lernen, so sehr beim anderen zu sein, dass ich spüre, höre, mitbekomme, was der andere braucht. dass ich ihn wahrnehme.  dass ich meine resonanz auf ihn von seinem tatsächlichen sein unterscheiden kann. und somit auch meine projektionen auf ihn aufgeben kann. ich weiß, dass ich nichts weiß und nichts wissen werde, weder über mich noch über den anderen. alles befindet sich im prozess, in der veränderung, wir eingeschlossen. wenn der andere das meine gerade nicht annehmen kann und will, kann es daran liegen, dass ich nicht ganz bei ihm bin, dass ich ihn doch nicht ganz gespürt habe oder dass es doch einfach meine ideen und ziele sind, die ich auf ihn projiziere - was eben nichts mit dem gewünschten beieinander sein und füreinander da sein zu tun hat. ich will also lernen, projektionen von den bedürfnissen zu...

Respekt und Wertschätzung in der Partnerschaft

wie geht man damit um, wenn eine m der partner nicht mit genügend respekt begegnet - seit einem gespräch mit einer t eilnehmerin gestern beschäftigt mich die frage. wenn man sich dann mies und klein und ungeliebt fühlt, ist man auch dann selbst dafür verantwortlich? nach dem motto, es sind meine gedanken, meine gefühl e... wie kann man sich anders fühlen und die situation ändern, weil man sich von dem geliebten menschen eigentlich nicht trennen möchte? ich glaube, dass auch in solchen momenten wir bestimmen können, wie das verhalten des anderen auf uns wirkt und unsere gefühle beeinflusst. wenn es uns traurig macht, sollte man die trauer annehmen und sich selbst der nächste und beste freund sein, sich selbst in sicherheit bringen und diesem doofen gefühl raum geben. doch dann sollte man sich erinnern, das es der totale blödsinn ist, wenn irgendein mensch dieser welt an unser innerstes rühr en und es mit seinen leichtfertigen bemerkungen verletz en will . d...

Sei nett, auch wenn der andere gerade doof ist

„Liebe mich auch dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten.“ Buddhistische Weisheit Was für ein Wort! Darin steckt ganz viel Herz, Verstand, Wärme, Mitgefühl und Willenskraft drin. Eben erzählte mir eine Freundin von ihrer Arbeit in einem Heim für gestörte Kinder, die oft agressiv, ruppig oder einfach nervig sind. Während sie mir die wunderbare Verwandlung beschrieb, die in den Kindern tatsächlich vorgeht, wenn sie auf deren Ärger mit Liebe und Mitgefühl reagiert, stiegen mir die Tränen in die Augen. Jeder kennt das, dass man doof ist zu den anderen ist, dass man sich im Ton vergreift oder richtig blöde Fehler macht, eklig ist, unaufmerksam oder einfach unkooperativ mit seinen Mitmenschen. Oder wie oft sind wir überkritisch und gemein zu uns selbst, wenn wir unzufrieden sind mit uns oder einfach mehr und anderes von uns erwarten? Es ist doch so: In diesen Momenten ist einfach viel Schmerz in uns selbst und unser komisches Verhalten drückt unse...

Zuhören & da sein

Das größte Geschenk, das du einem anderen Menschen im Zusammensein machen kannst, ist ihm die volle Aufmerksamkeit zu schenken und ihm das Gefühl zu geben, das er sich bei dir sicher und geborgen fühlen kann. Was bedeutet für dich Sicherheit? Wann fühlst du dich sicher? Wie möchtest du, dass man dir zuhört? Wie möchtest du gesehen werden? Die Antwort auf diese Fragen können dir helfen, wenn du deinem Partner, deinem Kind, deinem Haustier, deiner Kollegin oder einfach dem nächsten Menschen, dem du begegnest, dieses schöne Geschenk machen möchtest. ♥ & ☮ sa

Achtsame Kommunikation

die worte, die du sprichst, werden zu dem haus, in dem du lebst. - hafiz  wenn wir achtsamer werden, wird uns die macht unserer gedanken und worte bewusst. uns wird bewusst, wie ein kleiner gedanke zu einer großen grübelei werden kann, ein unbedachtes wort einen langen streit auslösen kann, wie verletzende worte empfunden werden wie ein messerstich ins herz. nach einem streit fühlen wir uns schlecht, nach dem lästern schmutzig, wenn wir neidische gedanken zulassen, machen wir uns selbst kleiner als wir sind. positiv bemerken wir, wie gut ein liebevolles wort anderen tut, wie gut es uns tut, wenn wir uns anderen mit einem freundlichen wort zuwenden, wie wir uns so mögen können: als eine person die freundliche worte spricht, aufrichtige worte aus dem herzen heraus. wir bemerken, dass andere herzlich-offene worte nicht peinlich finden, sondern oft sogar wundersam berührt werden und mehr davon hören wollen.  so sind wir selbst daran beteiligt, unsere innere welt zu ers...