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Posts mit dem Label "Gesundheit" werden angezeigt.

Meine Kinder sind auch deine Kinder - Familie und Gesellschaft

Meine Kinder sind auch deine Kinder Während ich die Wohnung weihnachtlich schmücke, weiß ich, dass ich es sein werde, die alles wieder abhängen und ordentlich wegpacken wird. Ich besorge auch die Kinderklamotten, ich gebe die Globulis, ich stille und werde beim kleinsten nächtlichen Pieps der Kinder wach, ich gehe auf Besuch zu anderen Müttern, damit die Kinder zusammen spielen können, ich begleite achtsam und geduldig die tausend Gefühle der Kinder, bin bedürfnisorientiert unterwegs, beantworte unzählige Fragen und höre gefühlt alle zwei Minuten "Mama".  Ich habe einen großartigen Mann und Papa für die Kinder, er ist fleißig und pflichtbewusst, übernimmt viele Aufgaben im Haus und geht zur Arbeit um unser Leben zu finanzieren. Er ist wundervoll geduldig, ein guter Gesprächspartner und liebevoller Geschenkemacher. Er kümmert sich um mich. Und ich bezweifle in keiner Weise, dass sein Leben nicht auch anstrengend ist.  Gleichzeitig bemerke ich...

Intelligenz des Körpers - sich des Körper als tatsächliche Realität im Leben gewahr sein

"Diejenigen von uns, die in der modernen Welt leben, existieren also in einem Zustand extremer Körperfremdheit. Die meisten von uns sind sich ihr Leben lang kaum ihres Körpers bewusst. Manchmal scheinen wir gar zu fühlen und zu handeln, als wären wir unseres Körpers ganz und gar verlustig gegangen. Es ist nicht so, dass wir nicht "denken", einen Körper zu haben. Tatsächlich verbringen viele Menschen einen großen Teil ihrer Zeit damit, über ihren Körper "nachzudenken" - wobei sie sich selbst Komplimente machen, sich um ihren Körper Sorgen machen, ihn schlecht machen oder gar auf selbstzerstörerische Weise damit umgehen. Doch selbst dann, wenn wir uns vermeintlich um unseren Körper kümmern, sind wir doch gewöhnlich nur in unserem Kopf. Wir sind nicht mit unserem wirklichen Körper in Kontakt. Wir haben Gedanken über unseren Körper, aber sehr wenig Erfahrung von unserem Körper selbst. .. Wir haben wenig direktes Gewahrsein des Körpers und wenig Beziehung zu ihm ...

Achtsamkeitstraining & die Selbstoptimierungsfalle

In dem ganzen Hype um das Thema Achtsamkeit und Selbstmitgefühl, bei dem alle möglichen Leute Texte schreiben, Videos drehen oder Seminare anbieten, möchte ich nochmal daran erinnern, dass es bei dem Thema nicht um Selbstoptimierung geht! Wir müssen darauf achten, dass sich die Katze nicht in den Schwanz beißt und wir das "neue Training" nicht dafür nutzen schnellstmöglich all unsere Macken loszuwerden, noch effektiver zu arbeiten oder nun endlich eben "achtsam" unsere Kilos zu verlieren.  Es geht um Akzeptanz und um Liebe!   Jeder kennt ihn, den inneren Kritiker, der schlimmste von allen Kritikern. Den wollen wir besänftigen. Und das geht nicht, indem wir ihn auf Deubel komm raus zum schweigen bringen, sondern nur, indem wir uns mit ihm anfreunden. Wer die Achtsamkeit nutzt, um endlich der zu werden, der er immer sein wollte, ist ein bisschen auf dem Holzweg. Achtsamkeit ermöglicht uns Dinge zu sehen, zu fühlen, zu erleben und zu verinnerliche...

Sieh das Gute in dir selbst

Es ist gut und wichtig die guten Seiten eines Menschen zu erkennen. Denk an eine Freundin, was magst du an ihr? Oft ist es leichter, die guten Seiten der Freunde zu sehen und sich selbst nicht so positiv wahrzunehmen. Jeder hat verschiedene Seiten, wir sind ein Puzzle aus verschiedenen kleinen Steinchen. Es ist wichtig, das ganze Mosaik zu sehen! Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit normalerweise? Kritisierst du dich oft selbst? Für unser Lernen, für unser Gehirn ist es wichtig, dass wir oft positiv über uns selbst denken. Wenn wir immer nur an die negativen Sachen denken, verstärken wir ein Gefühl der Mittelmäßigkeit. Wir sind grundsätzlich gute Menschen. Wir werden gut geboren, voller Liebe, Wärme, Mitgefühl, voller Talente und Potential. Daran müssen wir uns öfter bewusst erinnern. Das stärkt uns, hält uns gesund, ermöglicht uns offen, neugierig, freundlich, kreativ und positiv zu sein. Wir machen Fehler und haben auch unsere Macken. Je schneller du dir s...

Vergangenes heilen durch Präsenz im Jetzt

Viele Menschen glauben, dass wir schwierige Erlebnisse aus der Vergangenheit besser bewältigen können, indem wir viel darüber nachdenken, darüber reden, sie analysieren, beschwören oder im Gegenteil gegen die Erinnerung ankämpfen, sie verleugnen, bagatellisieren, verdrängen oder schön reden. Auch Seminare, Therapien, Bücherlesen, Religion, Esoterik usw. angewendet, um mit diesem oder jenem endlich "seinen Frieden zu machen", kann auch schnell mal kontraproduktiv werden. Denn auch auf diese Weise kann man an den Ereignissen festhalten, sie immer wieder wachrufen und thematisieren, und sich schnell in einer Rolle einleben, blind werden und stecken bleiben.  Bewusste Beschäftigung mit der Vergangenheit und ihre Analyse kann zur Bewusstwerdung, zum Verständnis, zur Einsicht und Klärung dienen. Wesentlicher für die Heilung aber sind Aspekte und Strategien, die viel mehr mit dem bewussten SEIN in der Gegenwart zu tun haben. Denn wirklich beeinflussen, verändern, transformi...

Wachsen - the rub of growth

Dieses Zitat von Rumi hat mich schon vor längerer Zeit fasziniert. "Wie soll dein Spiegel blank poliert werden, wenn du von jedem Reiben irritiert bist?" Den Spiegel polieren, das bedeutet für mich so viel wie wachsen oder zu mir finden. Es bedeutet, dass die alten, unnützen Schichten und Krusten an mir abgeputzt werden, dass Lasten abfallen, Mauern abgebaut werden, Türen und Fenster geöffnet werden und Luft und Licht herangelassen wird an das empfindsame und gleichsam starke Wesen, dass sich hinter, unter und zwischen all dem befindet.  Und es bedeutet, je blanker der Spiegel, desto klarer werde ich sehen, desto besser wird das Leben darin reflektiert werden, desto "wahrhaftiger" vielleicht auch wird das sein, was ich wahrnehme. All das Zeug, dass sich auf dem Spiegel angesammelt hat im Laufe der Jahre ist dort einmal aus einem bestimmten Grund gelandet. Es gab einmal eine Zeit, einen Moment, wo diese oder jede Verhaltensweise, Denkart, Gefühlswahrnehmung n...

Wer bin ICH?

Bin ich Körper? Bin ich die Haut, die Knochen, die Organe? Innerhalb von 7 Jahren sind alle Zellen im Körper erneuert – wenn kein Material bleibt, was bin ich dann?  Bin ich der sich ständig wandelnde Strom von Gedanken und Gefühlen? Gedanken und Idee, Überzeugungen und Meinungen? Wer bin ich? Oder, wer glaube ich zu sein? – am Arbeitsplatz, in der Familie, in meinem Herzen? Je nachdem wie ich diese Frage für mich beantworte, zieht das Verstrickungen und Kämpfe nach sich oder Freiheit und Leichtigkeit. Unserer Situation als Mensch zu verstehen ist ein entscheidender Schritt in der Bewusstwerdung, in der Praxis der Achtsamkeit. Übung : Erforsche deine Identität. Wer bin ich hinter den Rollenbildern? Brauche ich diesen Gedanken, diese Geschichte jetzt? Wie gehts mir, wenn ich dies oder jenes glaube? ICH erzeuge eine Identität, ein Selbstgefühl auf verschiedene Weise: Indem ich mir Geschichten erzähle darüber, wer ich bin. Geschichten der Ki...

TV-Tipp zu den Themen Stress-Resilienz und Psychoneuroimmunologie

Tolle aktuelle Scobel-Sendungen - nur für bestimmte Zeit in der 3sat Mediathek! Ihr Lieben, heute möchte ich euch zwei neue, aktuelle Scobel-Sendungen zu den Themen Resilienz (vom 16.1.14) und Psychoneuroimmonologie (vom 30.1.14) wärmstens empfehlen. Resilienz beschreibt "die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen", also unsere Widerstandskraf t, "unsere Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen". Psychoneuroimmonologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Wechselwirkung der Psyche, des Nervensystems und des Immunsystems beschäftigt. Hier beginnen Forscher zu erklären und belegen, wie unser Denken und unser Verhalten dazu beiträgt, wie gesund unser Körper ist oder wie anfällig usw. (Infos hier) Damit werden erstmals wissenschaftliche Belege gesammelt, die zeigen, warum es Sinn macht, den Menschen immer in seiner Ganzh...

What is mindfulness? Why meditate?

  Dr. Jon Kabat-Zinn on the questions VIDEO What is mindfulness? VIDEO Which are the benefits of meditation? Achtsamkeit und MBSR   Die Achtsamkeitspraxis ist ein Geistes- und Wahrnehmungstraining, dass über 2500 Jahre alt ist. Sie ist das Herzstück der buddhistischen Meditationsdisziplin. Die Praktiken der Einsicht, Besinnung und Meditation finden sich aber auch in anderen Traditionen wie dem Christentum, Islam, Judentum oder Hinduismus. Die Essenz der Achtsamkeit ist universell und hat mehr mit der Natur unseres Geistes zu tun als mit Ideologie, Glaubensüberzeugungen oder Kultur.   Die moderne Psychologie und die Neurowissenschaften entdecken und erforschen die Achtsamkeit (engl.mindfulness) heute neu. Dr. Jon Kabat-Zinn, Mediziner, weltweit angesehener Meditationslehrer, Autor und Gründer der Klinik für Stressreduktion in Massachusets, ist es zu verdanken, dass Achtsamkeit in die medizinische Be...

Stille bemerken

Achtsamkeitsübung für den Alltag: Stille bemerken Meistens sind wir den ganzen Tag in Aktion, haben Menschen, Technik, Geräuschkulissen um uns.  Und doch finden sich hier und da Stille-Lücken.   Werde aufmerksam und bemerke, wenn es um dich herum oder vielleicht auch einfach in dir drin still ist, langsam stiller wird. Du musst die Stille nicht suchen, sie kommt zu dir, viel öfter als man so denkt. Lass die Stille zu und überdecke sie nicht aus Gewohnheit mit Worten, Musik, Geschäftigkeit.  Probier´s aus und erforsche selbst, wie diese kleine Übung dein Erleben im Alltag verändern kann.  

Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit ist weder schwierig noch leicht. Die Herausforderung ist, sich daran zu erinnern achtsam zu sein. Hier ein paar einfache Tipps um im Alltag öfter achtsam zu sein: ·       Mach immer nur eine Sache zur Zeit. ·       Achte während des Tages so oft es geht auf deinen Atem. ·       Achte häufig auf deine Körperempfindungen – Spüren, Hören, Sehen, Riechen, Schmecken –   und deine Gedanken und Gefühle, ohne sie zu bewerten. ·       Nimm dir jeden Tag Zeit, bewusst ein Stück Natur wahrzunehmen. ·       Sei achtsam beim Sport, nimm Körper, Atem, Gedanken wahr. ·       Verringere so oft es geht die Reize für Augen und Ohren, nimm Stille bewusst wahr. 

Widerstand & Leben

 in den widerstand hineinatmen. das macht man beim yoga. wenn es richtig anstrengend oder unangenehm oder blöd wird, im körper bleiben, in den körper gehen, spüren, wahrnehmen, was da ist und wie es sich anfühlt, dabeibleiben. ebenso, wenn etwas fest ist oder ungedehnt oder schmerzt. spüren, loslassen, atmen. erfahrungen mit dem inneren oder körperlichen widerstand sammelt man auch im alltag: da sind oft viele, viele "neins" oder "das sollte anders sein" oder "das hab ich mir anders vorgestellt und so will ich es nicht". sie ploppen so über den tag in uns auf. im geist und dann auch im körper, oder manachmal auch andersherum. auch hier, wenn man das nein bemerkt, den widerstand erkennt, hineinatmen, atempause machen, innehalten. was ist da? wie fühlt sich das an? was macht das mit mir? was macht das mit diesem moment, mit diesem kontakt, mit diesem gespräch? widerstände sind normal, aber oft blockieren sie das leben selbst, das sich ...

A Still Quiet Place

I n unserem alltäglichen Leben befinden wir uns wechselnd in unterschiedlichen Rollen. Sie helfen uns die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Wenn offensichtlich Hausarbeit ansteht, meldet sich in uns vielleicht der Anteil, der es gern sauber hat und der den Überblick behält. Oder wenn Zeit zum Kuscheln mit dem Partner ist, schlüpfen wir vielleicht in die schmusige oder verführerische Rolle. Wenn wir auf der Arbeit sind, funktionieren wir als taffe, selbstbewusste und disziplinierte Menschen, aber in der Freizeit mit den Kindern können wir uns fühlen und rumtollen als wären wir wieder 10. Diese Anteile greifen ineinander, wechseln sich ab und machen ein Teil unserer Persönlichkeit aus. Und diese Anteile helfen uns, wie gesagt. Doch was passiert, wenn wir eine Rolle annehmen, die gerade gar nicht gefragt ist? Wenn wir zu Hause ankommen und noch im Arbeitsmodus sind, das Kind aber Trost und liebevolle Zuwendung braucht? Oder wenn wir am Wochenende dringend ausruhen und entspann...