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Posts mit dem Label "Pema Chödrön" werden angezeigt.

Furchtlose Annäherung an das Leben - Der Weg des Kriegers (4)

Umgang mit Angstgefühlen – Pema Chödrön Frage dich: Wovor habe ich Angst? Mach eine Liste (sie kann unter Umständen sehr lang werden): der Hund von nebenan, ein Verwandter, deine Chefin, der Zukunft, vor Krankheit? [...Nimm dir vielleicht jetzt beim Lesen kurz Zeit für diese Frage] Wenn du tiefer schaust, praktizierst und immer tiefer schaust, erkennst du, es ist die Angst nicht genug zu sein, nicht gut genug zu sein, die Angst etwas zu verlieren, die Angst nicht geliebt zu werden. Wir haben tief verankerte Ängste, die manchmal nicht mal verbalisiert wurden oder nicht bewusst sind. Wenn du tiefer und tiefer gehst, findest du mit Sicherheit eine bestimmte Angst vor dir selbst , Scham vor dir selbst, Angst dich näher anzuschauen, Angst vor dem, was du sehen wirst, wenn du dich selbst genau anschaust. Diese Angst hat eigentlich fast jeder. Den „mutigen Krieger“, den Krieger des Mitgefühls zu kultivieren bedeutet, die Angst vor uns selbst anzuschaue...

Sich erden & das Herz spüren

Als erstes werde präsent. Schau, was gerade mit dir passiert. Sei vollkommen gewahr und nimm deinen Körper wahr, seine energetische Qualität. Dann werde gewahr, welche Gedanken und Gefühle gerade da sind. Als nächstes fühl dein Herz, du kannst eine Hand auf dein Herz legen, wenn du das hilfreich findest. Auf dieses Weise kannst du dich selbst akzeptieren wie du gerade, in diesem Moment bist. Es ist eine Art zu sagen "Das ist meine momentane Erfahrung und es ist okay." Dann geh zum nächsten Moment, ohne einen bestimmten Plan, lass kommen, was kommt. Lass das Leben sich entwickeln. nach Pema Chödrön: Living Beautifully With Uncertainty and Change

Krieger meditieren (3)

Wenn wir meditieren, üben wir für den Alltag. Wir sitzen da und lassen einen Raum in uns und um uns herum entstehen, der klar und offen und freundlich ist. Und was auch immer darin auftaucht, wir lassen es da sein. Es ist ja schon da. Wir lassen keinen Widerstand zu, sondern öffnen uns dieser Erfahrung. Die Empfindungen werden kommen und gehen, und wir erkennen, dass wir uns nicht wegen jeder Kleinigkeit eine Rüstung anziehen müssen, um unser Herz zu schützen. Wir erkennen, dass wir in genau dieser Offenheit und Unerschrockenheit bleiben können .     Wenn wir regelmäßig mit uns selbst sitzen, lernen wir uns gut kennen. Wir erfahren wie stark und wie verletzlich wir zugleich wir sind. Wir lernen, uns mit unserem warmherzigen, mutigen, unverwundbaren Krieger in uns zu verbinden. Und wenn dann im Alltag eine schwierige Situation eintritt, wir allein und missmutig zu Hause sitzen oder unterwegs sind und blöde angemacht werden, oder unser Partner oder Kind uns provozie...

Die Freude des Kriegers (2)

„The only reason we don't open our hearts and minds to other people is that they trigger confusion in us that we don't feel brave enough or sane enough to deal with. To the degree that we look clearly and compassionately at ourselves, we feel confident and fearless about looking into someone else's eyes.“ Wenn dich einer anschreit, ist dein erster Impuls vielleicht, ihn zu beschuldigen. Oder den Raum zu verlassen. Oder deine eigene Wut auszuagieren. Wenn du den anderen beschuldigst, würde dir vielleicht jeder andere beipflichten, dass das, was der andere getan hat, nicht korrekt war und verletzt hat. Doch das ist nicht das Entscheidende. Der Punkt ist, dass du in diesem Moment in ein Muster eintritts, von richtig und falsch, von Opfer und Täter ... Und du schließt dich selbst in diesem Muster ein. Du schließt dich in einem Raum der vermeitlichen Sicherheit ein, du bewaffnest dein Herz – und beginnst deinen Anteil von...

Krieger des Herzens werden (1)

Krieger des Herzens werden Nach Pema Chödrön  „Hallo, kleines Mädchen! Lass doch nicht zu, dass das Leben dein Herz verhärtet!“ – Dies war die erste Unterweisung in Bodhichitta , welche die buddistische Nonne und Lehrerin Pema Chödrön als kleines, wütendes Mädchen auf der Straße von einer fremden, alten Frau bekam. Bodhi bedeutet erwacht, erleuchtet, völlig offen. Chitta heißt Geist, Bewusstsein, aber auch Herz. Bodhichitta wird mit unserer Fähigkeit zu lieben gleichgesetzt, mit Mitgefühl, mit unserer Fähigkeit, das Leiden der anderen mitzuempfinden und uns um andere zu kümmern. Uns fällt es normalerweise sehr schwer, das eigene Leid und das der anderen zu ertragen. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, schotten wir uns ständig gegen das Leiden ab. Wir wollen es lieber nicht sehen, lieber nicht erleben, spüren, ertragen, damit umgehen müssen – weil es uns Angst macht. Wir entwickeln eine Vielzahl von Strategien, wie wir dieses Leiden nicht empfinden müssen, ...